Aktuelles

5. Präsidentenbrief

Bochum, 01. November 2006

Liebe Mitglieder und Freunde der FID,
der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft!

Herr Univ.-Prof.Dr.Michael Roden,  Wien, langjahriger Schatzmeister und amtierendes Vorstandsmitglied der FID, erhielt auf dem Europäischen Diabeteskongreß in Kopenhagen im September 2006 den Minkowski-Preis 2006 der EASD, den höchsten Wissenschaftspreis der Europäischen Diabetesgesellschaft. Dazu gratulieren wir ganz herzlich. Wir freuen uns, daß mit ihm auch ein verdientes FID-Mitglied diesen bedeutenden Preis erhalten hat.

Vom 27.-28.Oktober 2006 fand im Kurhaus in Wiesbaden , wiederum gemeinsam mit dem Kirchheim-Forum Diabetes, eine regionale FID-Veranstaltung auf, die hervorragend besucht war und bei der die Vorträge der „FID-Referenten“ aus Griechenland, Österreich und Deutschland zur gegenwärtigen und zukünftigen Pharmakotherapie des Diabetes großes Interesse fanden. In Anbetracht der gegenwärtigen Situation in Deutschland wurde insbesondere die Thematik des Vortrages von Frau Prof.Monika Lechleitner , Innsbruck, der amtierenden Präsidentin der Österreichischen Diabetesgesellschaft, über die Analoginsuline sehr lebhaft diskutiert.

Frau Prof. Erifili Hatziagelaki aus Athen, welche eingangs über die nichtinsulinotropen oralen Antidiabetika gesprochen hatte, lud die etwa 1000 Zuhörer im Ludwig-Thiersch-Saal des Kurhauses auch zum

22. Internationalen Donau-Symposium, dem 2. Kongreß der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft

ein. Diese Veranstaltung wird unter der Tagungspräsidentschaft von Frau Prof. E.Hatziagelaki

von

Donnerstag, 7. Juni (Fronleichnam) bis Samstag, 9. Juni 2007 auf der Insel Kos in Griechenland

stattfinden. Es bestand großes Interesse, zu dieser angenehmen Jahreszeit, 14 Tage vor dem ADA-Kongreß, auf der Insel, wo Hippokrates wirkte, an einer hochrangigen diabetologischen Fortbildungsveranstaltung in deutscher Sprache teilzunehmen. Partiell sollen auch englischsprachige Vorträge gehalten werden können. Das vorläufige Programm sieht sehr vielversprechend aus. 

Bitte merken Sie sich den Termin jetzt schon vor!

Die FID hat, wie im Detail auf unserer website ersichtlich, die finanzielle Möglichkeit zur Vergabe von

Reise- und Hospitationsstipendien, auch dank großzügiger Firmenunterstützung, insbesondere von GlaxoSmithKline.. Diese Stipendien wurden sowohl für den Kongreß in Riga 2006 als auch für Gastaufenthalte von jüngeren Diabetologen aus östlicheren Ländern in Deutschland in Anspruch genommen. Die FID ermuntert jüngere Diabetologinnen und Diabetologen ausdrücklich zu gegenseitigen Hospitationen innerhalb der FID-Länder.

Die jüngere Generation soll und muß die Idee einer „Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft“ , die vorwiegend in deutscher Sprache ihre Tagungen abhält, übernehmen und weiterentwickeln. Daß es in Europa andere regionale Diabetesvereinigungen gibt, die z.B. in französischer Sprache tagen, oder welche die mediterranen Länder umfassen, habe ich im 4. Präsidentenbrief erwähnt. Ich bin zuversichtlich, dass unsere seit 1969 bestehende Gesellschaft sich weiterentwickeln wird, gerade in dem jetzt immer weiter zusammenwachsenden Europa. Unsere Tagung 2008 werden wir, wie bereits beschlossen, in dem dann wohl ebenfalls der Europäischen Union angehörenden Bulgarien abhalten. Und auch die Kontakte mit Diabetologen aus dem Beitrittskandidaten Rumänien sind sehr gut und vielfältig.

Mit freundlichen "zentraleuropäischen" Grüßen,

Ihr Prof.Dr. Helmut Schatz
Präsident der FID
-Zentraleuropäische Diabetesgesellschaft-