- Zentraleuropäische Diabeteskongresse/ Internationale Donausymposien 2007 – 2010
in Kos, Plovdiv, Salzburg und Cluj-Napoca/Klausenburg
- Ehrendoktorwürde für unsere Mitglieder Prof. E. Standl und Prof.D.Tschöpe,
verliehen von der Universität Cluj-Napoca/Klausenburg, unserem FID-Tagungsort 2010
- Regionale FID-Symposien in Wiesbaden 2007, 2008 und München 2008 beim DDG-Kongreß
Bochum, 14. Dezember 2007
Lieber Mitglieder und Freunde der FID, der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft!
Zentraleuropäische Diabetes-Kongresse/Internationale Donausymposien:
Unser von Frau Prof.E.Hatziagelaki, Athen auf der Insel Kos ausgerichteter Kongress 2007 war ein voller Erfolg. Im „Archiv“ auf unserer homepage können Sie den „7.Präsidentenbrief“ mit einem Bericht darüber und vielen schönen Bildern von den Teilnehmern während des Besuches im Asklipion von Kos herunterladen.
Jetzt laufen die Vorbereitungen für den Kongreß 2008, den Frau PD Dr. T. Temelkova-Kurktschiev, Sofia, in der interessanten und reizvollen Stadt Plovdiv, dem alten Philippopolis der Griechen, vom 19.-21.6.2008 abhalten wird, wiederum 14 Tage nach dem ADA-Kongreß. Bitte merken Sie sich den Termin jetzt schon vor und kommen Sie nach Plovdiv, einer absolut sehenswerten Stadt in dem neuen EU-Land Bulgarien, in welche man sonst kaum je kommen dürfte. Das vorläufige Programm wird in Kürze bekannt gegeben werden.
Im Jahre 2009 wird der Kongreß von Herrn Univ.-Doz.R.Weitgasser in Salzburg organisiert werden. Es soll zusammen mit der „Fachvereinigung Diabetes in Bayern“ getagt werden, mit unserem Mitglied, Herrn Prof. P.Bottermann aus München als Mitorganisator von Bayrischer Seite. Der Termin wird wieder 14 Tage nach dem ADA-Kongreß im Juni 2009 liegen.
Für 2010 konnten wir Prof. Dr. Nicolae Hancu (Abb.1) und PD Dr. Andrei Veresiu (Abb.2) aus Cluj-Napoca/Klausenburg in Rumänien/Siebenbürgen gewinnen, das Internationale Donausymposium in diesem „klassischen“ Donau-Land, jetzt auch EU-Land, auszurichten. Dr. Veresiu hat schon in den letzten Jahren bei FID-Symposien aktiv teilgenommen.
Abb. 1. Prof. Dr. Nicolae Hancu, Kongresspräsident
Abb. 2. PD Dr. Andrei Veresiu, Kongresspräsident
Aus Cluj-Napoca stammt auch unser neues Vorstandsmitglied, Herr Dr. O.A.Stirban, der jetzt bei Prof. Tschöpe in Bad Oeynhausen tätig ist. Er wird ab 2008 der „web master“ der FID und sich insbesondere um die Zweisprachigkeit unserer homepage (Deutsch und Englisch) kümmern.
Besuch in Cluj-Napoca/Siebenbürgen
Ehrendoktorwürde für die FID-Mitglieder Prof.E.Standl und für Prof. D.Tschöpe
Prof. E. Standl (Altpräsident), Prof. D. Tschöpe, Prof. H. Schatz,(Präsident), Frau Dr. M. Negrean und Herr Dr. O.A.Stirban (Vorstandsmitglied), alle FID-Mitglieder, nahmen auf Einladung der Kongressleitung am 6. Nationalen Kongress der Rumänischen Föderation für Diabetes, Ernährung und Stoffwechselerkrankungen unter der Präsidentschaft von Prof. N. Hancu in Cluj-Napoca/Klausenburg vom 7.-10.November 2007 teil und hielten Referate und Vorträge.
Höhepunkt war die Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität von Cluj-Napoca an Prof. E.Standl, München und Prof. D. Tschöpe, Bad Oeynhausen, zusammen mit der Ernennung von Prof. D. Micic, Belgrad zum „Visiting Professor“ (siehe Abb.2).
Prof. Standl hat auf internationaler Ebene bzw. in Gremien vielfach mit rumänischen Kollegen zusammengearbeitet und sich dabei große Verdienste um die rumänische Diabetologie erworben. Prof. Tschöpe kooperiert schon lange in vorbildlicher Weise mit Rumänien auf diabetologischen Gebiet. Er ist – zusammen mit Prof. Hancu von rumänischer Seite – Ehrenpräsident des Deutsch-Rumänischen Diabetes-Vereins (website: www.drdv.de). Zur Zeit arbeiten mehrere rumänische Kolleginnen und Kollegen an seiner Diabetesklinik in Bad Oeynhausen, nicht nur unser Vorstandsmitglied Dr. Stirban und Frau Dr. M. Negrean, sondern auch als „research fellows“ Frau Dr. S. Nandrean und Frau Dr. A.Pop.
Abb.2: Prof.Standl , Prof. Tschöpe und Prof. Micic
Ich selbst bereiste nach dem Kongress drei Tage lang Siebenbürgen und damit wurde mir ein jahrzehntelang gehegten Wunschtraum erfüllt: Besichtigung der weltberühmten Sammlungen altorientalischer anatolischer Teppiche in den Kirchen und der in ihrer Art einmaligen Kirchenburgen Siebenbürgens. (siehe Abb. 3-6). Den rumänischen Kolleginnen und Kollegen, die diese Kurzreise meinen Wünschen entsprechend hervorragend organisiert hatten, gebührt mein aufrichtiger Dank, in erster Linie Frau Dr. Codruta Popescu aus Cisnadie, dem siebenbürgisch-sächsischen Heltau. Die mittelalterlichen Städte Mediasch, Schäßburg, Birthälm, (Weltkulturerbe der Unesco!), Kronstadt mit seiner „Schwarzen Kirche“ und dem „Dracula-Schloß“ Bran, im Süden, auf einem Karpathenpaß liegend, sowie Hermannstadt (Kulturhauptstadt Europas 2007) muss man gesehen haben! Ich wünsche mir und hoffe, dass im Jahre 2010 viele FID-Mitglieder und Diabetologen zu unserem Kongress nach Siebenbürgen werden kommen können, und dann auch Gelegenheit haben, vor oder nach dem Kongress diese einmaligen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.
Abb.3-6: Unterwegs in Siebenbürgen mit seinen
Kirchen, Burgen - und ottomanischen Teppichen!
Regionale FID-Symposien
In Wiesbaden fand am 2. und 3. November 2007 wiederum ein FID-Symposium, gemeinsam mit dem Kirchheim-Forum Diabetes im Kurhaus statt. Vor etwa 1000 Kongressteilnehmern wurden von Referenten aus den drei deutschsprachigen Ländern Österreich, Schweiz und Deutschland die vielfältigen Aspekte der Therapie des Diabetes mellitus besprochen. Dies ging von der gemeinsamen Leitlinie der Europäischen Gesellschaften für Diabetologie und Kardiologie bis hin zur Raucherentwöhnung bei Diabetespatienten.
Während des 43. Kongresses der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in München vom
1.-3. Mai 2008 wird ein Gemeinsames Symposium der DDG und FID abgehalten werden.
Referenten aus Griechenland, Deutschland und Österreich werden die Ernährung bei Diabetes in den unterschiedlichen Regionen Zentraleuropas besprechen, so auch die Mediterrane Kost bei Diabetes. Ein Vortag über die Auswirkungen einer AGE-reichen Ernährung auf die Gefäße von Diabetespatienten wird gewiss ebenfalls auf großes Interesse stoßen.
Schließlich wird Ende Oktober/Anfang November 2008 in bewährter Weise wieder ein FID-Symposium in Wiesbaden, zusammen mit dem Kirchheim-Forum Diabetes abgehalten werden.
Alle FID-Mitglieder sind aufgerufen, in ihren Ländern bzw. in ihrem Einflussbereich derartige europäisch-regionale, länderübergreifende Symposien/Tagungen oder Sitzungen abzuhalten. Die Grundidee der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft ist es ja, den Gedankenaustausch zu fördern und damit in weiterer Folge die Standards in der Diabetologie in den FID-Ländern einander anzugleichen. Jeder kann von jedem etwas dazulernen!
Mit herzlichen, „zentraleuropäischen“ Grüßen
Prof.Dr.Helmut Schatz
FID-Präsident
P.S. Am 17.Dezember 2007 erreichte mich telefonisch eine gute „Weihnachtsbotschaft“: Die Firma Glaxo Smith Kline stellt der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft FID - ebenso wie schon in den letzten Jahren – für 2008 eine namhafte Summe zur Vergabe von
„GSK-Reisestipendien der FID“ an jüngere, aktive Kongreßteilnehmer zur Verfügung (Details siehe Homepage www.fid.at/Stipendien ). Dafür gilt unser ganz besonderer Dank Frau Dr. Daniela Seidel und Herrn Dr. Kristian Löbner und ihren Kolleginnen und Kollegen von Glaxo Smith Kline, München, welche die Aktivitäten unserer Gesellschaft schon jahrelang wohlwollend begleiten und unterstützen.