Univ. Prof. Michael Roden
Präsident der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft-FID
Liebe Mitglieder und Freunde der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft-FID!
Bei der letzten Jahrestagung der FID in Salzburg habe ich die Präsidentschaft der Gesellschaft von Univ.Prof. (emer.) Hemut Schatz übernommen. Es ist mir eine große Ehre aber auch Herausforderung ihm in diesem Amt nachzufolgen. Prof.Schatz hat die Zentraleuropäische Diabetesgesellschaft-FID in den letzten erfolgreich geführt und modernisiert. Am Beginn seiner Präsidentschaft, an der ich noch als Schatzmeister/Sekretär teil hatte, begann er sofort mit einer Reihe von Änderungen: Die FID wurde zur zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft erweitert, vergab nunmehr neben Reise- auch Hospitationstipendien, erhielt eine eigene Homepage und die Informationsseiten in „Diabetes, Stoffwechsel und Herz“, die für die Kommunikation der FID-Mitglieder eine zentrale Rolle spielen. In der Folge aktualisierte er das Mitgliederverzeichnis und erreichte eine deutliche Zunahme der Mitgliederzahl. Die Jahrestagungen der letzten Jahre waren durchwegs nicht nur wissenschaftlich und klinisch interessant, sondern auch sehr gut besucht. Alles in allem erlaube mich daher in meinem Namen und auch im Namen des neuen Vorstandes der FID, Prof.Schatz zu seiner erfolgreichen Präsidentschaft zu gratulieren und ihm für sein Engagement und seine unermüdlichen Aktivitäten zu gratulieren. Die eingeleitete Modernisierung der Zentraleuopäischen Diabetesgesellschaft-FID wollen wir fortführen und ausweiten.
Mein Dank gilt aber auch dem bisherigen Schatzmeister/Generalsekretär, Univ.Doz.Dr.Raimund Weitgasser, der die Mittel der Gesellschaft hervorragend verwaltet hat und darüber hinaus die letzte Jahrestagung in Salzburg als Kongresspräsident organisiert hat. Diese Tagung war höchst erfolgreich und kann auf die bisher größte Zahl an Teilnehmern und präsentierten Abstracts verweisen. Unter den zahlreichen exzellenten Beiträgen sind aus Gründen der Aktualität zum Thema Insulin-Glargin und Krebs die Vorträge von Prof. H.-H.Klein und Prof. Yki-Jaervinnen hervorzuheben. Prof.Klein präsentierte den Konsensus zur Stellungnahme der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, während Prof.Yki-Jaervinnen eine Darstellung aus Sicht eines einzelnen Experten gab. Schließlich wurden von der internationalen Jury die Preise für die besten Posters an:
Dipl. Psych. Nicole Altenburg ("Psychosomatic factors in patients with foot ulcers"), Med.Klinik und Polyklinik III, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, Deutschland,
Dr. Johanna M. Brix ("Gewichtsverlust bewirkt einen signifikanten Abfall von Fetuin A-Spiegel bei morbid adipösen Frauen"), Abteilung für Innere Medizin I, Krankenanstalt Rudolfstiftung Wien, Österreich,
Dr. Anna Vekova ("The effect of fatty acid incubation on adipocyte differentiation-related protein, OXPAT, and mitochondrial oxidative phosphorylation protein expression in C2C12 myotubes"), National Sports University Sofia, Bulgaria and Nutrition and Toxicology Research Institute Maastricht,Maastricht University, Niederlande,
Dr. Lars Stechemesser ("Zwei kontinuierliche Glukosemesssysteme im simultanen Vergleich bei Typ 2-Diabetes Patienten"), Univ.-Klinik für Innere Medizin I, Paracelsus Medizinische Privatuniversität, St. Johanns Spital Salzburg, Österreich,
vergeben. Der Kongresspräsident und Generalsekretär, Doz.Weitgasser, wird der Gesellschaft im nächsten Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen, da er mit Jahreswechsel die Präsidentschaft der Österreichischen Diabetesgesellschaft (ÖDG) übernimmt. Dafür wünschen wir ihm viel Erfolg und der FID einen weiterhin intensiven gegenseitigen Austausch mit der ÖDG, die ich im Jahr 2004 mit einer gemeinsamen FID-Sitzung bei der Jahrestagung der ÖDG eingeleitet habe.
Es freut mich besonders, dass die neue Generalsekretärin, Frau Priv.-Doz.Nanette Schloot, aus meinem Institut und meiner Klinik kommt, wodurch die organisatorischen Abläufe weiter erleichtert werden sollten. Bedingt durch das Auslaufen von Amtsperioden, ändert sich auch die Zusammensetzung des weiteren Vorstandes. Eine Vorstellung der Mitglieder findet Sie weiter unten auf diesen Seiten.
Was will der neue Vorstand für die Zentraleuropäische Diabetes-Gesellschaft erreichen: Das Hauptziel ist jüngere Diabetologen, im Besonderen in Ausbildung befindliche Forscher und Kliniker, aus den Ländern anzuziehen, in denen bereits Mitglieder aktiv sind. Wir wollen aber auch Interessierte aus anderen benachbarten Ländern für die FID gewinnen. Eine Plattform für Austausch von klinisch und experimentell im Diabetes-Feld Tätigen soll gebildet werden und im besten Fall in Zukunft ein gemeinsames Projekt der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft-FID möglich machen. Nicht zuletzt soll die FID aber auch ihre Tradition aufrechthalten, nämlich langjährige diabetologische Kontakte im Einzugsgebiet der Donau (und anderer europäischer Ströme) abseits großer Kongresse zu pflegen und zu vertiefen.
Mit „zentraleuropäischen“ Grüßen aus Düsseldorf
Ihr
Univ.Prof.Michael Roden
Präsident der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft-FID
Düsseldorf, 07.08.2009

Univ. Doz. Dr. Raimund Weitgasser
Generalsekretär der FID
Nachlese zum 4. Kongress der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft / 24. Internationales Donausymposium über Diabetes mellitus
Vom 2.-4.Juli 2009 fand in Salzburg, Österreich, der Jahreskongress der Gesellschaft statt. Wir konnten dazu mehr als 280 Teilnehmer aus 26 Staaten begrüßen. Die Internationalität der Veranstaltung ist damit erstmals weit über die Grenzen Zentraleuropas hinausgewachsen. Die Kommunikation war durch einen gemeinsamen „Track“ ohne Parallelveranstaltungen gekennzeichnet, und das Programm konnte durchgehend auf hohem Niveau gehalten werden.
Im vorgeschalteten Ernährungssymposium kam ein aktueller Überblick zur Diskussion „Low carb vs. Low fat“ zum Schluss, dass „Low calories“ die zielführende Ernährungsvariante darstellt. Unterschiede in der Diabetesentwicklung zwischen Mann und Frau wurden insbesondere für die viszerale Adipositas einerseits und für den Gestationsdiabetes andererseits herausgearbeitet und als wichtige Prädiktoren für den Typ 2 Diabetes angesprochen. Der Prävention des Typ 1 Diabetes kann wohl am ehesten durch möglichst frühe Intervention begegnet werden. Die TEDDY-Studie, welche dazu alle denkbaren Umwelteinflüsse einbezieht, könnte einen Weg vorzeigen. Therapieansätze nach Typ 1 Manifestation, z.B. mit GAD oder Rituximab bringen wohl nur einen Erhalt einer „C-Peptid-Reserve“ ohne längerfristige Insulinfreiheit. In ähnlicher Richtung entwickelt sich auch der ursprünglich kurative Ansatz der Inselzelltransplantation. Der langfristig kaum erreichbaren Insulinfreiheit folgt als aktuelles Therapieziel eine Milderung des Krankheitsverlaufs mit möglichst geringer Hypoglykämieneigung. Ist die Erkrankung manifest, so bringen technische Hilfsmittel wie Insulinpumpe und Glukosesensor nach guter Schulung Verbesserungen der Diabeteseinstellung sowie der Lebensqualität mit sich. Der Entwicklung nicht-invasiver Glukosemesssysteme ist nach wie vor noch kein Durchbruch gelungen.
Ein gemeinsames Symposium mit der Fachkommission Diabetes in Bayern widmete dem Thema Diabetes und Schwangerschaft breiteren Raum. Unter anderem wurden die neuen Diagnose-Grenzwerte nach der HAPO-Studie zur Feststellung eines Gestationsdiabetes mit nü 92, 1h 180, 2h 153mg/dl (Plasma-Glukose) vorgestellt. Im weiteren wurde den diabetischen Komplikationen und zusätzlichen kardiovaskulären Risikofaktoren „State-of-the-art“-Vorträge gewidmet. Neue antihyperglykämische Medikamente zum Einsatz bei Typ 2 Diabetes wurden diskutiert und dabei den langwirksamen GLP-1 Analoga und den SGLT-2 Inhibitoren ein Stellenwert zum baldigen klinischen Einsatz bescheinigt. Der Vorteil langwirksamer GLP-1 Analoga scheint neben der 1x wöchentlichen oder sogar nur 1x monatlichen Applikation in der besseren Verträglichkeit zu liegen. SGLT-2 Inhibitoren, welche durch Hemmung der Glukoserückresorption in der Niere eine Blutzuckersenkung erreichen, könnten als wirksame Additiva zu einer antidiabetischen Monotherapie eingesetzt werden. Eine Übersicht über die großen Diabetesstudien ACCORD, ADVANCE, VADT und dazu neue Subanalysen, eine praxisnahe Gegenüberstellung von Insulin und GLP-1 Analoga, von Glitazonen und DPP-IV-Hemmern sowie von unterschiedlichen Insulintherapieformen ergänzte die wissenschaftlichen und praktisch-klinischen Vorträge und Diskussionen. Aus aktuellem Anlass wurde eine Besprechung der neuen Publikationen zu „Insulin und Krebsrisiko?“ angeschlossen.
Junge Wissenschafter konnten in 61 Poster-Präsentationen ihre Arbeiten vorstellen, vier davon wurden als beste Beiträge mit Poster-Preisen prämiert.
Auch das Rahmenprogramm mit einem Gesellschaftsabend im traditionellen Stieglkeller am Festungsberg in der Salzburger Altstadt trug zum Gelingen dieses wohl bisher größten Kongresses der FID-Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft bei. Nicht zu vergessen die Gastfreundschaft der Stadt Salzburg und ein durchaus freundlicher Wettergott!
Univ.Doz.Dr.Raimund Weitgasser
Generalsekretär und Kongresspräsident 2009 der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft-FID
Düsseldorf, 07.08.2009

Priv.Doz. Dr. Nannette Schloot
Vorstellung der neuen Generalsekretärin der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft-FID, Priv.Doz. Dr.Nannette Schloot
Ab Januar 2010 werde ich Herrn Univ. Doz. Weitgasser in seinem Amt nachfolgen und erlaube mir daher, mich vorzustellen. Nach meinem Studium der Humanmedizin und Promotion an der Univ.Giessen unter Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Konrad Federlin absolvierte ich in Giessen an der Medizinischen Poliklinik die ersten 18 Monate meiner klinischen Ausbildung. Anschliessend ging ich zwei Jahre als Post-doc ans Barbara Davis Center for Childhood Diabetes in Denver, USA in die Gruppe von Prof. George S. Eisenbarth, wo ich immunologische Fragestellungen im Mausmodell bearbeitete. Daran schloss sich ein dreijähriger Aufenthalt an der Blutbank in Leiden unter Leitung von Prof. Dr. Bart O. Repp, wo ich mich besonders experimentell- immunologische Fragestellungen zum humanen Typ 1 Diabetes widmete. Die weiteren Forschungsarbeiten und die klinische Ausbildung zur Internistin, Diabetologin und Endokrinologin setzte ich am Deutschen Diabetes-Zentrum unter der Leitung von Prof. Dr. Werner A. Scherbaum fort. Das Institut für Klinische Diabetologie leitete ich kommissarisch in den Jahren 2007/ 2008 und bin seit 2008 sowohl stellvertretende Direktorin am Institut für Klinische Diabetologie des Deutschen Diabetes-Zentrums als auch Oberärztin an der Klinik für Stoffwechselkrankheiten am Universitätsklinikum Düsseldorf. Meine Forschungsschwerpunkte liegen weiterhin im Bereich immunologischer Fragestellungen bei Typ 1 Diabetes und LADA, wobei hier sowohl Grundlagen-orientierte Forschungsprojekte als auch klinische Studien zur Immun-intervention bei Typ 1 Diabetes im Vordergrund stehen.
Als neue Generalsekretärin der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft-FID erwarte ich mir auf Basis einer enger Zusammenarbeit mit dem Präsidenten und dem Vorstand eine Weiterentwicklung der FID, deren Hauptbedeutung für mich in der Intensivierung der vorhandenen Netzwerke von klinisch und grundlagenwissenschaftlich ausgerichteter Kollegen aus den beteiligten Ländern besteht. Darüber hinaus sollten die Ziele ein weiterer, lebhafter Erfahrungsaustausch und die Etablierung gemeinsamer Studienprojekte in Zentraleuropa sein.
Priv.Doz.Dr.Nanette C. Schloot
Designierte Generalsekretärin der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft-FID

Univ. Prof. Michael Roden
Liebe Mitglieder und Freunde der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft-FID!
Vor kurzem fand die Jahrestagung der Europäischen Diabetes Assoziation (EASD) in Wien statt. Bei dieser Tagung war auch die schon in den letzten Jahren bei großen nationalen und internationalen Kongressen die Zentraleuropäische Diabetesgesellschaft-FID mit einem Stand vertreten. Der Vorstand nützte dieses große internationale Treffen zu einer ersten Vorstandssitzung in neuer Zusammensetzung. Wir haben dabei in einer stimulierenden Diskussion vor allem die zukünftige Themen, die Entwicklung und Ausrichtung der FID besprochen.
Als kurz-zusammengefasstes Ergebnis erscheint uns die Zukunft der FID in der Vernetzung klinischer und wissenschaftlicher Initiativen vor allem der Nachwuchs-DiabetologInnen der beteiligten und interessierten Länder zu liegen. Wir haben daher beschlossen im Rahmen der nächsten Jahrestagung in Rumänien eine Sitzung eben diesem Thema zu widmen. Aktuelle Themen zur wissenschaftlichen Kooperation sollen präsentiert und Themen für Kooperationen diskutiert werden. Dabei ist uns das „career opportunity development“ für junge Forscher und Kliniker ein besonders Anliegen.
Neben den traditionellen Jahrestagungen und Sitzungen sowie Symposien im Rahmen der Jahrestagungen befreundeter Gesellschaften wie der Deutschen und der Österreichischen Diabetes-Gesellschaften, DDG und ÖDG, wollen wir auch Symposien mit speziellen Themen ausrichten. Eines dieser Meetings wird Herr Prof.Dr.Heinz Drexel (Feldkirch) vom 21. bis 22. Januar 2011 an der Postgraduierten-Universität in Liechtenstein, wieder ein neuer FID-Tagungsort, ausrichten. Weitere Meetings sind schon in Planung! Das Programm der nächste Jahrestagung in Cluj-Napoca (Klausenburg) ist bereits in der intensiven Planungsphase, die Grußworte der Organisatoren finden Sie weiter unten auf den FID-Seiten. Die Jahrestagung im Jahr 2011 wird organisiert von Prof.Dr.Roger Lehmann in Zürich stattfinden.
Von besonderer Bedeutung sind uns aber die Meinungen und Ratschläge unserer Mitglieder. Wir werden daher alle Mitglieder zu einer Umfrage mittels eines Fragebogens, der aber auch die Möglichkeit eröffnet, uns so weitere Themen mitzuteilen, einladen! Wir möchten gerne mehr von Ihren Vorstellungen und Wünschen erfahren und damit den Weg der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft unter dem Motto „From Tradition to Transition“ in die Zukunft lenken.
In diesem Sinne und
mit herzlichen zentraleuropäischen Grüßen
Ihr
Univ.Prof.Michael Roden
Präsident der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft-FID
Düsseldorf, 8.10.2009
Assoc. Prof. Dr. Ioan Andrei Veresiu, Tagungspräsident 2010 in Cluj-Napoca, Rumänien
Der Kongress der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft – FID Kongress 2010 in Cluj-Napoca, Rumänien
Im Jahr 2006, als ich zum ersten Mal an einer der traditionellen jährlichen Veranstaltungen der deutschen Diabetologen, dem Kirchheim Forum in Wiesbaden teilnahm (gehalten im wunderschönen Kurhaus, das auch heute noch an berühmte Persönlichkeiten - unter anderem Dostojewskij - erinnert), hatte ich das Vergnügen den damaligen Präsidenten der FID, Prof. Dr. Helmut Schatz kennenzulernen. Bei der Gelegenheit offenbarte mir Prof. Schatz seinen Wunsch, die aktive Rückkehr der rumänischen Diabetologie in die Gruppe der FID zu unterstützen und als eine erste konkrete Handlung informierte er mich über eine mögliche Ernennung der Stadt Cluj-Napoca, Rumänien als zukünftigen Veranstaltungsort für einen FID Kongress. Im nächsten Jahr, als Gast des 5. Kongresses der Rumänischen Föderation für Diabetes, Ernährung und Metabolische Erkrankungen (RFDEME), teilte Herr Prof. Schatz offiziell die Entscheidung der Vorstandsmitglieder der FID mit, das 25. Symposium der FID und zeitgleich den 5. Jahreskongress der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft im Jahr 2010 in unserer Stadt Cluj-Napoca zu organisieren. Gemeinsam mit Herrn Prof. Nicolae Hancu, dem Präsidenten der RFDEME, haben wir dies als Anerkennung des Beitrages der Klausenburger Schule zu der zentral- und osteuropäischen Diabetologie geehrt angenommen.
Die erste nationale Bekanntmachung des FID Kongresses im Jahr 2010 in Cluj-Napoca, hat im Rahmen des Jahreskongresses der RFDEME im Jahr 2008 stattgefunden. Im Juli 2009, während des FID Jahreskongresses in Salzburg, wurde offiziell die Einladung auch an alle FID Mitglieder weitergegeben. Es freut uns auch, dass die Veranstaltung in Cluj-Napoca eine der ersten sein wird die während des Mandates des neuen FID-Präsidenten, Prof. Dr. Michael Roden (Düsseldorf) stattfindet. Die 3 Tage der Veranstaltung (9.-11. September 2010), die unmittelbar dem 7. nationalen Kongress der RFDEME folgen, werden in den modernen Räumlichkeiten der Fakultät für Wirtschaft und Handel der Universität Babes-Bolyai stattfinden. Diese werden für eingeladene Vorträge, Vorträge zu Originalarbeiten, Symposien, Posterpräsentationen, sowie eine Ausstellung der Pharmaindustrie zur Verfügung stehen. Eine Webseite des Kongresses wurde aktiviert und ist über die FID-Webseite (http://www.donausymposium.de/veranstaltungen.htm) abrufbar. Wir möchten die Tradition der FID unterstützen und sogar verstärken, die Teilnahme junger Wissenschaftler durch Vergabe von Teilnahmestipendien an Autoren und Koautoren wissenschaftlicher Beiträge zu fördern.
Wir sind uns sicher, dass diejenigen Kollegen, die den Standard der wissenschaftlichen Kongressen der RFDEME kennen, gerne 2010 nach Cluj-Napoca zurückkehren und dass die Teilnehmer aus den anderen Ländern der FID mit Vergnügen das „Konzentrat” der zentral- und osteuropäische Traditionen und Realitäten genießen werden, die unsere Stadt bietet (selbstverständlich im Licht der zahlreichen und komplexen Probleme mit denen uns die epidemiologische Dynamik des Diabetes und dessen Komplikationen herausfordert).
Wir freuen uns schon jetzt Sie 2010 in Cluj-Napoca begrüßen zu dürfen!
Mit herzlichen zentral- und osteuropäischen Grüßen,
PD. Dr. I.A. Veresiu
Zentrum für Diabetes, Ernährung und Metabolische Erkrankungen
Medizinische und Pharmazeutische Universität „Iuliu Haţieganu”
Cluj-Napoca, Rumänien

Dr. med. Alin Stirban, Vorstandsmitglied der FID
Liebe FID- Mitglieder,
Es ist uns eine besondere Freude im Jahr 2010 das 25. FID Symposium in Cluj-Napoca/ Klausenburg, Rumänien organisieren zu dürfen.
Ganz im Sinne der FID- Tradition, hoffen wir auf einen regen kulturellen und wissenschaftlichen Austausch, von besonderer Bedeutung insbesondere jetzt, im Rahmen der EU- Erweiterung. Deshalb freuen wir uns nicht nur auf die wissenschaftlichen Beiträge die den Kongress auszeichnen, sondern hoffen inständig, dass dieser auch die Gelegenheit bieten wird für das Entstehen von klinischen Kooperationen, Forschungsprojekten und sogar Freundschaften.
Rumänien hat eine lange Tradition in der Behandlung und Erforschung des Diabetes mellitus. Auf diesen Fundament bauend, haben auch junge Generationen von Wissenschaftlern bedeutende Beiträge geleistet die in Cluj-Napoca sicherlich zur Geltung kommen werden.
Wir hoffen aber auch, dass wir Ihnen interessante Einblicke in die kulturelle und historische Realität unserer Stadt und unseres Landes ermöglichen können.
Insbesondere werden wir Sie auf die Entdeckungsreise der deutschen Wurzeln der Kultur in unserer Region begleiten. Hierzu hat unsere Stadt und die umgebenden Regionen vieles zu bieten.
Mit herzlichen zentraleuropäischen Grüßen,
Dr. med. Alin Stirban
Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, Deutschland